Ausbildung Diabetikerwarnhund

Ihr Hunde-Kompetenzzentrum in Moers

Diabetikerwarnhund
Diabetikerwarnhunde sind Hunde, die nach entsprechender Konditionierung einen stark abfallenden Zuckerspiegel über den Atem oder Schweiß des Diabetikers wahrnehmen und vor einer Unterzuckerung warnen.

Zusätzlich kann der Diabetikerwarnhund noch verschiedene Assistenzaufgaben erlernen, wie z.B. die Notfalltasche oder das Blutzuckermessgerät zu bringen oder im Ernstfall Hilfe zu holen.

 

Aufgaben

Hypoglykämien(Unterzuckerung) erkennen und davor warnen
bei Unterzuckerung oder Handlungsunfähigkeit eigenständig eine Notfalltasche bringen
im Notfall Hilfe holen
vor allem nachts bei bedrohlichen Zuständen den Partner, die Eltern usw. wecken,
das kann durch Bellen, Betätigung einer Klingel oder Scharren geschehen

 

Radiobericht bei Radio KW über einen unserer Diabetikerwarnhunde:

 

1. Zielgruppe

1. Zielgruppe

Für welche Personen bzw. für welche Situationen ein Diabetikerwarnhund besonders hilfreich sein kann, erfahren Sie hier.

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2. Eignung

2. Eignung

Grundsätzlich ist die Eignung weder rasse- noch altersabhängig und fast jeder Hund kann ein Diabetikerwarnhund werden.

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3. Ausbildung

3. Ausbildung

Die Ausbildung findet mit Ihnen, bei Ihnen zu Hause statt. Wir bieten die Ausbildung eines Diabetikerwarnhundes in Form von Einzeltraining bei Ihnen zuhause an. Ganz individuell auf Sie, Ihren Hund und Ihre Wünsche abgestimmt!

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4. Kosten

4. Kosten

Wir berechnen für die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund keinen Pauschalbetrag sondern rechnen nur die Stunden ab, die auch wirklich geleistet wurden!

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5. Prüfung und Kenndecke

5. Prüfung und Kenndecke

Wer seinen Hund durch eine gezeichnete Kenndecke ausweisen möchte, muss an einer Abschlussprüfung zum Diabetikerwarnhund teilnehmen.

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6. Rechtlicher Hintergrund

6. Rechtlicher Hintergrund

In Deutschland ist es bislang leider nicht geregelt, dass ein gekennzeichneter Assistenzhund freien Zugang zu öffentlichen Gebäuden und Plätzen hat.

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Diabetikerwarnhund Ausbildung
75 € / Std. (Einzeltraining)
Individuell auf Sie abgestimmt
Kein Pauschalbetrag
Kein Gruppentraining
Bezahlung erfolgt nach Leistung
Kostenloses Informationsgespräch

Zielgruppe

Für folgende Personen bzw. Situationen könnte ein Diabetikerwarnhund besonders hilfreich sein:

Insulinpflichtige Patienten, insbesondere mit Typ 1 Diabetes, die auf eine intensivierte Insulintherapie eingestellt sind oder mit einer Insulinpumpe behandelt werden.

 Patienten, die eine gestörte Wahrnehmung der Unterzuckerung haben oder die unter nächtlichen Hypoglykämien leiden.

 Patienten, die viel Sport treiben, vor allem bei Sportarten, bei denen der Hund die Möglichkeit hat, den Körper zu beschnuppern: Joggen, Fahrradfahren, Inlineskate usw.

 Eltern von zuckerkranken Kindern. Vor allem, wenn die Hypoglykämie in der Nacht auftritt und die Eltern für die Dauerüberwachung bindet.

 Patienten, die eine instabile Blutzuckereinstellung haben.

 Übergewichtige Patienten, um Kalorienexzesse, die bei der Hypoglykämie unvermeidlich sind, vorzubeugen.

 Patienten, die einen zuckerkranken Angehörigen pflegen, um die notwendige Überwachungszeit zu reduzieren.

Eignung

Grundsätzlich ist die Eignung weder rasse- noch altersabhängig und fast jeder Hund kann ein Diabetikerwarnhund werden. Wichtig ist, dass der Hund nicht scheu ist und eine gute Bindung zu seinem Menschen hat. Bevorzugt werden Hunde, die einen starken Drang haben, ihrem Menschen zu gefallen und außerdem über einen sehr ausgeprägten Geruchsinn verfügen.

Es gibt natürlich Rassen, die sich besonders eignen. Wenn man noch keinen Hund hat und auf der Suche nach einem passenden Hund ist, sollte man dies berücksichtigen. Gern helfen wir Ihnen dabei, den passenden Hund zu finden.

Sollten Sie schon einen Hund besitzen, können Sie gegebenenfalls auch diesen Hund ausbilden. In einem gemeinsamen Eignungstest können wir dies leicht herausfinden.

Sprechen Sie uns einfach auf die verschiedenen Möglichkeiten an.

Ausbildung eines Diabetikerwarnhundes

Die Ausbildung findet mit Ihnen, bei Ihnen zu Hause statt.

Im Gegensatz zu der Ausbildung eines Blindenführhundes wird der Diabetikerwarnhund nicht stationär ausgebildet, da hier vor allem die Beziehung zu seinem Menschen im Vordergrund steht. Die Ausbildung des Hundes kann so ganz individuell auf den Menschen und dessen Wünsche abgestimmt werden.

Manch einem reicht ja bereits ein Hund, der bei Unterzuckerung bellt und der nächste möchte eben gerne, dass der Hund die Türen öffnet, Familienmitglieder holt oder sogar einen Notruf an Fremde apportiert. Somit lernt jeder nur das, was er auch wirklich benötigt.

Wir bieten keine Ausbildung in Form von Gruppenunterricht an, da wir davon überzeugt sind, dass gerade die Ausbildung eines Diabetikerwarnhundes sehr individuell gestaltet werden muss.

Das Training findet bei Ihnen zuhause in der gewohnten Umgebung statt. Wir empfehlen monatlich zwei Einzelstunden bei Ihnen vor Ort. Zwischen den Terminen wird das Erlernte im selbständigen Training durch Sie (täglich ca. 15 Minuten Training) gefestigt.

Durch das von uns gebotene Einzeltraining ist die Ausbildung ganz speziell auf Sie, Ihren Hund und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten!

Selbstverständlich stehen wir Ihnen während der Ausbildung jederzeit für Fragen zur Verfügung. Aber auch nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss ist uns eine weitere Betreuung wichtig. So können Sie uns auch nach der Ausbildung jederzeit für Rückfragen erreichen - eine Hundeleben lang!

Die Ausbildung dauert im Durchschnitt zwischen 10 und 15 Monate (Training: 2 Einzelstunden pro Monat). Die genaue Dauer richtet sich ganz individuell nach den speziellen Anforderungen an Ihren Hund.

In einem ausführlichen, kostenlosen Vorgespräch erläutern wir Ihre Vorstellungen und die entsprechenden Möglichkeiten. Das Training findet dann nach Terminabsprache in Form von Einzelstunden bei Ihnen zu Hause statt.

Kosten

Die Ausbildung eines Diabetikerwarnhundes findet bei uns in Form von Einzelstunden nach individueller Terminabsprache mit Ihnen bei Ihnen zuhause statt. So können wir das Training genau auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zuschneiden.

Wir berechnen für die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund keinen überteuerten Pauschalbetrag sondern rechnen nur die Stunden ab, die auch wirklich geleistet wurden!

Die monatlich geleisteten Stunden werden jeweils am Monatsende abgerechnet. Sie bezahlen nur die Stunden, die auch wirklich in Anspruch genommen wurden. In der Regel findet das Training zweimal pro Monat (jeweils eine Einzelstunde bei Ihnen zuhause) statt.

Einmalig berechnen wir eine Startgebühr. Hier sind alle erforderlichen Unterlagen für Sie und Ihren Hund enthalten (Trainingstagebuch, Literatur, etc.)

Einzelstunde Diabetikerwarnhund: 75,00 €

Eignungstest Diabetikerwarnhund: 100,00 €

Startgebühr: 200,00 €

Prüfungsgebühr (inkl.Zeugnis, Ausweis etc.): 100,00 € Kenndecke für den Hund: 45,00 €

Selbstverständlich berechnen wir für telefonische Betreuung während der Ausbildungszeit und auch nach der Ausbildung keine weiteren Kosten.

Bei uns ist eine Nachbetreuung auch nach Abschluss der Ausbildung selbstverständlich kostenfrei. So stehen wir Ihnen auch nach Ausbildungsende ein Hundelebenlang für Rückfragen zur Verfügung!

Im Durchschnitt dauert die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund bei zwei Einzelstunden im Monat zwischen 10 und 15 Monate. Die Dauer hängt von eigenem Trainingsaufwand sowie von den unterschiedlichen Anforderungen an das jeweilige Mensch-Hund-Team ab.

Somit belaufen sich die Gesamtkosten der Ausbildung durchschnittlich auf 1.500,00 bis 2.250,00 €.

Prüfung

In Deutschland gibt es bislang keine eindeutigen gesetzlichen Regelungen in Bezug auf den Diabetikerwarnhund. Bundesweit ist keine der Prüfungen von öffentlichen Institutionen ausnahmslos anerkannt oder einheitlich standardisiert. Deshalb stellt keine Prüfung einen grundsätzlichen Rechtsanspruch (z. B. ein uneingeschränktes Zutrittsrecht in alle Supermärkte, Arztpraxen und Kinos) dar.

Kenndecke

In der Praxis hat es sich bewährt, einen Hund als Assistenzhund mit einer Kenndecke auszuzeichnen. Öffentliche Gebäude, Geschäfte und andere Einrichtungen bringen dem gekennzeichneten Assistenzhund meistens eine große Toleranz entgegen, sodass man diesem nach Absprache oftmals ein Zutrittsrecht gestattet, auch dort, wo normalerweise Hunde nicht erlaubt sind.

Deshalb bieten wir die Teilnahme an einer Abschlussprüfung an. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung erhalten Sie eine eigene Kenndecke für Ihren Hund, welche ihn als ausgebildeten Diabetikerwarnhund kennzeichnet. Als anerkannte und durch das Landesamt für Natur und Umwelt ausgezeichnete „Sachverständige Stelle NRW“ sind wir berechtigt, zudem in der Abschlussprüfung eine Verhaltensprüfung durchzuführen und das geeignete Wesen des Hundes zu zertifizieren.

Der ausgebildete Diabetikerwarnhund gehört zu den Assistenzhunden und sollte sich, wenn er in der Öffentlichkeit identifizierbar ist, vorbildlich benehmen. Es werden daher in der Abschlussprüfung neben den individuellen Tätigkeiten für den Diabetiker auch das Verhalten in Alltagssituationen, der Grundgehorsam, sowie die Sozialverträglichkeit geprüft.

Rechtlicher Hintergrund

Oft ist im Zusammenhang mit der Diabetikerwarnhund Ausbildung von einer Prüfung die Rede, die, wenn sie erfolgreich abgeschlossen wird, die Berechtigung beinhaltet, den Hund überallhin mitzunehmen. Als Beispiel und Vorbild wird immer der Blindenführhund genannt.

Hierzu folgende Fakten:

Nach erfolgreichem Bestehen einer Abschlussprüfung ist der Hund berechtigt, eine Kenndecke zu tragen, welche ihn als ausgebildeten Diabetikerwarnhund kennzeichnet.

Obwohl es von manchen Institutionen versprochen wird, ist es in Deutschland bislang leider nicht geregelt, dass ein gekennzeichneter Assistenzhund freien Zugang zu öffentlichen Gebäuden und Plätzen hat.

Selbst der Blindenführhund ist gesetzlich nicht zu uneingeschränktem Zugang berechtigt. Im § 5 Sozialgesetzbuch wird er zwar als dauerhaftes Hilfsmittel anerkannt, trotzdem kann man dieses Recht nicht über andere Gesetze, wie beispielsweise das Hausrecht, setzen. In der Praxis hat es sich jedoch bewährt, einen Hund als Assistenzhund auszuzeichnen. Öffentliche Gebäude, Geschäfte und andere Einrichtungen bringen dem gekennzeichneten Assistenzhund meistens eine große Toleranz entgegen, sodass man diesem nach Absprache oftmals ein Zutrittsrecht gestattet, auch dort, wo normalerweise Hunde erlaubt sind